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Wissenswertes über das Abnehmen

Abnehmen mit Köpfchen

Was hilft beim Abnehmen? Zu allererst hilft es eine Vorstellung davon zu haben, was dabei im Körper überhaupt passiert. Daraus ergeben sich dann die meisten hilfreichen Antworten nämlich von ganz alleine. So werden Sie ganz einfach Ihr eigener Diät-Coach.

Auch bei diesem kleinen Exkurs geht es nicht um die letzte wissenschaftliche Detailgenauigkeit, sondern um das prinzipielle Verstehen des Abnehmens.

Los geht’s. Der Körper erhält beim Abnehmen weniger Energieträger, als er für seinen Grundumsatz und seinen Leistungsbedarf benötigt. In dieser Mangelsituation („Notsituation“) des Abnehmens geht er nach klaren Prioritäten vor:

Phasen des Abnehmens:

  1. Er verbraucht („verbrennt“) noch vor dem eigentlichen Abnehmen zunächst das, was er mit der Nahrung bekommt. Dabei werden die Proteine vorrangig für ihren eigentlichen Zweck verwendet, d.h. nicht als „Ersatzbrennstoff“.
     
  2. Danach sind – immer noch vor dem eigentlichen Abnehmen - die leicht und schnell verfügbaren Reserven dran, d.h. das Glycogen. Ein Mensch speichert bei gewöhnlichen Lebensumständen etwa 300 bis 400 Gramm Glycogen in Muskeln und Leber - das entspricht aber mal gerade gerundeten 1.200 bis 1.700 Kilokalorien. Damit alleine kommt man nicht über den Tag. Zusammen mit einer zum Abnehmen geeigneten Energieaufnahme durch die Mahlzeiten von z.B. 1.000 kcal pro Tag wäre gerade mal der Energiebedarf eines Tages mit beiden Komponenten zusammen abgedeckt (Diätnahrung + Glycogen). Falls man Sport treibt und dadurch einen höheren Energieverbrauch hat, baut sich der Vorrat beim Abnehmen natürlich noch schneller ab.
    Der erst Tag der Diät steht also noch nicht im Zeichen des (Fett-)Abnehmens, sondern vor allem im Zeichen des Verbrauchs des Kohlenhydratspeichers Glycogen.
     
  3. Wenn das Glycogen verbraucht ist, wird die nächst verfügbare Energiereserve angebrochen, die Fettdepots. Das wollen wir zum Abnehmen ja bewirken. Damit dieser Abbauprozess anhält, ist es ratsam, die Kohlenhydratspeicher nicht erneut zu füllen, denn sonst schaltet der Körper gleich wieder auf die leichtere und schnellere Kohlenhydratverbrennung um und die Fettdepots werden geschont, d.h. sie bleiben erhalten und das Abnehmen wird gestoppt.
    Solange Reservefette vorhanden sind, setzt sich dieser Prozess des Abnehmens bei unterkalorischer Ernährung fort. Aber auch danach ist noch nicht Schluss mit Abnehmen.
     
  4. Sind die Fettreserven durch das Abnehmen verbraucht, bleibt nur noch das Protein, aus dem man Energie gewinnen kann. Wenn der Körper seine eigenen Organe abbaut, um daraus Überlebensenergie zu gewinnen, ist das ein sehr schädlicher Vorgang. Der Körper braucht seine Vitalsubstanz und seine Organe, um funktionieren zu können. Seine Vitalsubstanz (z.B. Enzyme) und seine Organe sind für ihn lebenswichtig. Aber er braucht auch Energie, um überleben zu können. Verlust von Vital- und Organsubstanz durch weiteres Abnehmen führt nicht so schnell zum Tod, wie zu wenig Energie. Deshalb wählt der Körper in der Not das erst einmal kleinere Übel. Bei fortgesetzter Mangelernährung führt aber auch das Abnehmen von Organen und Vitalsubstanz zu irreversiblen Schäden oder bis zum Tod aufgrund von Organversagen. Deshalb versucht der Körper seine Proteine während des Abnehmens so lange wie möglich zu schützen und nutzt sie erst dann zum Energiegewinn, wenn ihm nichts anderes mehr übrig bleibt.

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