Wie funktioniert die Reisdiät?

Was und wieviel Reis darf man am Tag bei der Reisdiät essen?

Im Zentrum der Ernährung steht natürlich der Reis. Zwei ca. 200 g Portionen soll man davon pro Tag zu sich nehmen – bevorzugt Vollkornreis. Darüber hinaus sind Obst, Gemüse, Vollkornprodukte sowie mageres Fleisch, magerer Fisch sowie fettarme Milchprodukte zulässig. Für diese gibt es keine Obergrenze – man kann sich also daran satt essen.

 

Was ist bei der Reisdiät tabu?

Fett soll bei der Reisdiät, wenn überhaupt, nur in geringen Mengen zu sich genommen werden. Verzichtet werden soll zudem auf süßen Zucker und Salz. Gewürzt wird daher mit Kräutern als Salzersatz.

 

Wie lange dauert die Reisdiät?

Je nachdem wieviel Sie abnehmen wollen, kann die Diät über mehrere Wochen durchgeführt werden. Doch es werden gerade für die Reisdiät auch einzelne Crash Diät Tage (z.B. ein bis drei Tage) propagiert, weil man durch den Wasserverlust vor allem in den ersten Diät-Tagen besonders viel Gewicht verliert.

 

Wie sieht ein typischer Diätplan der Reisdiät aus?

Der grundsätzliche Diätplan der Reisdiät erinnert an einen Fastenplan. Er beginnt ebenso mit einer Einleitungsphase, setzt sich fort mit der eigentlichen Abnehmphase und klingt schließlich mit einer Erhaltungsphase aus.

  1. Während der einwöchigen Einleitungsphase werden besonders wenig Kalorien zu sich genommen.
  2. In den folgenden Wochen der Abnehmphase darf zusätzlich etwas mehr vom mageren Fisch, mageren Fleisch, Eiern oder Magermilchprodukten sein.
  3. Wenn das Wunschgewicht mit der Reisdiät erreicht ist, beginnt die Erhaltungsphase. Die Kalorienzufuhr darf nun langsam erhöht werden, bis man nicht weiter abnimmt. Jetzt sind auch z.B. fettarmer Käse, Oliven oder Nüsse erlaubt.

Die Erhaltungsphase ist als Dauer-Ernährungsplan der Reisdiät gedacht. Wer unter Diabetes oder Bluthochdruck leidet, soll sich damit „gesünder“ ernähren.



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Weiterführende Buchtipps zur Reisdiät


Weitere Tipps:



Informationen und Aufklärung zum Thema Ernährung und Diäten:

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.

Empfehlungen der DGE zu Diäten und zum Fasten

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL): zuständig für wesentliche Alltagsfragen der Verbraucherinnen und Verbraucher u.a. zu Fragen der Lebensmittelsicherheit, gesunde Ernährung, transparente Kennzeichnung, Wertschätzung für Lebensmittel und nachhaltige Erzeugung:

aerzteblatt.de: Beiträge zum Thema Ernährung